Katholische Kirchengemeinde St. Paulus, Tübingen

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Kirche und Kreuzweg

Weit im Norden Tübingens steht sie, die Kirche St. Paulus. Sie ist der Gottesdienstort der Gemeinde. Hier versammeln sich jede Woche dienstags, freitags, samstags und sonntags die Gemeindemitglieder zum Gottesdienst. Die Kirche wurde 1972 gebaut. Dreißig Jahre nach der Weihe der Kirche (1974) gestaltete die St.-Paulus-Gemeinde nach der Fertigstellung des Pfarrhauses und anderer Wohnungsneubauten die Außenanlagen, den Kirchplatz und die Wege zur Kirche neu (2003/2004).

Bezeichnend und zeichenhaft bedeutsam ist dabei vor allem der neue, versammelnde Kirchplatz, ein Versammlungsraum der Gemeinde unter dem weiten und offenen Himmel der Tübinger Nordstadt. Er will auf den Eingang zum Gotteshaus hinweisen und beim Nachhauseweg den Blick auf die Stadt öffnen:

"Auf Zion hoch gegründet steht Gottes heilge Stadt, dass sie der Welt verkündet, was Gott gesprochen hat."

Gleichzeitig verweist der Platz auf das Wort aus dem Hebräerbrief: "Lasst uns mit Ausdauer in dem Wettkampf laufen, der uns aufgetragen ist, und dabei auf Jesus blicken, den Urheber und Vollender des Glaubens; er hat angesichts der vor ihm liegenden Freude das Kreuz auf sich genommen, ohne auf die Schande zu achten, und sich zur Rechten von Gottes Thron gesetzt. Denkt an den, der von den Sündern solchen Widerstand gegen sich erduldet hat; dann werdet ihr nicht ermatten und den Mut nicht verlieren" (Hebr 12,1-3).

Bilder der Kirche und von der Weihe 1974.

Der Kreuzweg

Der bestimmende Gedanke für den Kreuzweg von der Eduard-Spranger-Straße herauf und von der Johannes-Reuchlin-Straße herüber zur Kirche war: "Sein wandernd Volk will leiten der Herr in dieser Zeit; er hält am Ziel der Zeiten dort ihm sein Haus bereit." Damit wurde die Leitidee durch das epochale Ereignis des II. Vatikanischen Konzils geprägt.

Zur künstlerischen Gestaltung des Weges und der Wegzeichen wurde von der Gemeinde in Zusammenarbeit mit dem Bischöflichen Bauamt und der Kunstkommission der Diözese Rottenburg-Stuttgart ein Wettbewerb ausgeschrieben. Künstler Joachim Sauter aus Stuttgart erhielt den Auftrag und konnte das Werk bis Palmsonntag 2004 vollenden.

Bilder vom Kreuzweg mit den Begleittexten des früheren Pfarrers von St. Paulus, Prälat Tiefenbacher.


Einweihung der Kirche im Oktober 1974 durch Weihbischof Moser





Vierte Kreuzwegstation

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